Hévíz habe ich dokumentiert, auch um gute Konditionen für meine Heilung zu erhalten. Mein Ziel ist es, endlich meinen Fersensporn, also die Kalkablagerungen an der Achillessehne, loszuwerden. Gleichzeitig habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Hévíz in der Schweiz bekannter zu machen und Schweizer Gäste für diesen besonderen Ort zu begeistern. Wird es lsich lohnen?
Die Vorbereitungen verliefen mit Hindernissen. Da ich aktiv Werbung für Hévíz in der Schweiz mache, hatte ich im Vorfeld auf ein Sponsoring gehofft, doch meine E-Mails blieben unbeantwortet. Auch auf der ITB Berlin war die Resonanz gemischt. Die Vertreter vom Hotel Carbona erklärten, sie hätten bereits genügend Partner in der Schweiz, eine andere Vertreterin empfahl mit die Nachsaison.
Der Fokus in Hévíz ist aktuell stark auf den heimischen Markt, Österreich und immer noch Russland gerichtet, während die Schweizer Präsenz momentan eher im Hintergrund steht. Die grossen Busunternehmen und Reiseveranstalter fahren eher nach Italien.
Meine Reise begann entspannt mit dem Zug von Zürich nach Wien. Nach einem kurzen Fussweg zum internationalen Busbahnhof stieg ich in den Bus Richtung Hévíz um. Die Fahrt führte vorbei an weiten Feldern und über idyllische Landstrassen, mit einem kurzen Zwischenstopp im historischen Sopron. In Hévíz angekommen, machte ich mich auf dem Weg zur Tourismusinfo. Den ersten Euronet-Bankomaten habe ich aufgrund der hohen Gebühren gemieden, auch wenn man für die gemütlichen Restaurants natürlich gerne etwas Bargeld dabei hat.






Im Tourinform-Büro, stellte ich mein Projekt vor und erhielt eine Hotelliste. Sie buchen über eine ungarische Hotelplattform, ich sollte die Gelegenheit nutzen und die Hotels direkt ansprechen. Die Suche nach einer passenden Unterkunft gestaltete sich schwierig, da Gespräche mit den Direktionen nicht zustande kamen. Ich habe Notizen hinterlegt, mich zurückzurufen, doch es ist nichts passiert.
Doch in der Fussgängerzone wendete sich das Blatt, als ich die Betreiber des Club Unicum traf. Wir wurden uns schnell einig, und dort bin ich nun untergebracht. Wenn Sie auf das Bild klicken, kommen Sie auf meine Website Reisecoupons mit einem interessanten Angebot.

Trotz der kühlen Temperaturen nutze ich die Zeit intensiv für Erkundungen. Ich besuchte das örtliche Museum mit seinem wöchentlichen Café und genoss eine heisse Schokolade in einer der Bäckereien. Ein gutes Gespräch führte ich zudem mit der Managerin vom Hotel Europe Fit, die ich bereits von der ITB kannte.



Wir berieten darüber, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte, und vereinbarten für Montag einen Termin mit der Chefärztin, die mir mehr über die medizinischen Heilungserfolge berichten wird.
Einen Blick habe ich auch in das Naturmed Hotel Carbona geworfen. Meine Vermutung keine Schweizer Gäste hat sich auch dort bestätigt. Sie kommen primär aus Ungarn selbst. Im Hotel werden sie mit einem Begrüssungscocktail empfangen, bleiben jedoch nur für ein verlängertes Wochenende.




Besonders auffallend ist in der ganzen Stadt das grosse Angebot an Thai-Massagen. Dies liegt an einer besonderen Zusammenarbeit zwischen Ungarn und Thailand, die es ermöglicht, diese traditionelle Heilkunst hier auf hohem Niveau anzubieten. Es ist eine interessante Ergänzung zu den klassischen Hévízer Kuranwendungen. Insgesamt ist es momentan sehr ruhig und etwas kühl in der Stadt, was aber eine ganz eigene, friedliche Atmosphäre schafft.


Schreiben Sie einen Kommentar